Regulatorische Toxikologie

 

1. Zielsetzung

2. Organisation

3. Mitgliederversammlungen

4. Veranstaltungen

5. Links

6. Kontakt


4. Veranstaltungen


2017: Aktuelle Entwicklungen auf dem Gebiet der Expositionsbewertung und -standardisierung


Advanced course
Heidelberg, 06. März 2017, 11-17 Uhr
Vorsitz: Dr. Urs Schlüter

2016: Ansätze zur Gefahren- und Risikobewertung zur lokalen Toxizität: Stellenwert von Alternativverfahren


Advanced course
Freie Universität, Berlin, 29. Februar 2016

1. Einführung
W. Aulmann, AK Regulatorische Toxikologie, Düsseldorf
2. Integrierte Ansätze zur Testung und Bewertung (IATA) einschließlich in silico Methoden
C. Fruijtier-Pölloth, CATS Consultants GmbH
3. Bedeutung der in vivo-Endpunkte des Draize Testes bei der Entwicklung und Bewertung von in vitro-Testmethoden für Augenreizung/korrosion
M. Hermann, Henkel AG
4. The isolated chicken eye test (ICE) as a method for the detection of local ocular effects (in Englisch)
M. Prinsen
5. Methodik zur Setzung spezifischer Konzentrationsgrenzwerte (SCL) - In vitro und In-vivo Ansätze
H. Fleig
6. Diskriminierung von lokalen und systemischen Effekten
M. Peiser
7. Ableitung von Arbeitsplatzgrenzwerten für sensorische Irritantien und Reizstoffe der oberen Atemwege
R. Bartsch, DFG-Arbeitsstoffkommission
8. Abschlussdiskussion

2015: Anforderungen an die Toxikologie unter REACH – Theorie und Praxis


Advanced course
Christian-Albrechts-Universität, Kiel, 9. März 2015

1. Einführung
W. Aulmann, AK Regulatorische Toxikologie, Düsseldorf
K. Schneider, FoBIG Freiburg
2. REACH-Anforderungen, ECHA-Prüfungspraxis, Beispiele
U. Reuter, ECHA Helsinki
3. Zwei Beispiele zur Bewertung von «Read-across» durch ECHA: Ablehnung und indirekte Akzeptanz
W. Teubner, BASF Schweiz AG, Basel
4. Erfahrungen bei alternativen DNEL-Ableitungen und Read-Across/Kategorie-Approach
D. Beyer, Bayer Health Care, Wuppertal
5. Waiving von Datenanforderungen und Optionen zum Daten-Waiving bei Bioziden; Gegenbeispiele aus der Praxis
M. Werner, SCC Bad Kreuznach
6. Abschlussdiskussion

2014: Endokrine Disruptoren. Regulatorischer Umgang in 2014.


Hannover, 31. März 2014
Moderation: Dr. Volker J. Soballa, Evonik Industries AG

1. Endokrine Disruptoren. Warum die Aufregung? Stand der Aktionen weltweit (EU/USA/Japan)
Sandra Keup, Evonik Industries AG
2. Endokrine Disruptoren: Der aktuelle Stand. Aktueller Stand in der EU (KOM, Industrie, MS)
Roland Solecki, Bundesinstitut für Risikobewertung
3. Endokrine Disruptoren: Die Diskussion Schwellenwert, Potency, Low Dose, NMDR, Konsequenzen
Gisela Degen, Leibniz-Institut für Arbeitsforschung, TU Dortmund
4. Toxikologie - ED Screening Programme. Prüfinhalte. Diese Tests gibt es (Überblick), Bewertungsschema
Albrecht Poth, Harlan Laboratories
5. Endocrine active compounds - Does the dose make the Poison?
Thomas Hofmann, BASF SE
6. Praktische Anwendung und Umsetzung Bewertungsstrategie, Beispiel einer schilddrüsenaktiven Substanz
Ulrike Schuhmacher-Wolz, FoBIG
7. Einschätzung des gesundheitlichen Risikos durch sogenannte Endokrine Disuptoren
Alfred Pauls, Charité Universitätsmedizin Berlin
8. Abschlussdiskussion

2013: Read-Across und Grouping zur Füllung von Datenlücken unter REACH


Advanced course
Universität Halle/Saale, 4. März 2013

1. Einführung
Klaus Schneider, Freiburg
2. Vorstellung der OECD-Toolbox
Inga Tluczkiewicz, Hannover
3. Vorstellung des Tools LAZAR (Lazy Structure-Activity Relationships)
Christoph Helma, Basel; Martin Gütlein, Freiburg
4. Erfahrung mit Vorhersagen mittels kommerzieller Tools: TOPCAT - NOELS/LOELS; METEOR - Metaboliten
Ursula Gundert-Remy, Berlin; Lennart Anger, Ludwigshafen
5. REACH-Kategorien, Vorstellung des BMBF-Projekts: Strategien zur Entwicklung von chemischen Kategorien für REACH
Monika Batke, Hannover; Stefan Kramer, Mainz
6. Vorstellung des EU-Projekts OPEN-Tox
Stefan Kramer, Mainz; Jörg Wicker, Mainz

2012: Toxizität von Gemischen und Kombinationswirkungen von Chemikalien


Advanced Course / Workshop
Dresden, 19. März 2012

1. Einführung: Bewertung der Toxizität von Gemischen und potentielle Synergismen - Stand und Entwicklungsmöglichkeiten
Michael Werner, Bad Kreuznach
2. Die Stellungnahme der Scientific Committees der Generaldirektion Gesundheit zur Bewertung von Kombinationswirkungen von Chemikalien
Helmut Greim, München
3. Substanzen mit unterschiedlichem Wirkmechanismus. Notwendigkeit und Möglichkeiten einer kumulativen Risikoabschätzung im Niedrigdosisbereich
Ulrike Schuhmacher-Wolz, Freiburg
4. Regulatorische Umsetzung der Gemischbewertung in der Zulassung von Biozidprodukten
Dorothee Hecker, Dortmund
5. Ansätze zur Umweltrisikobewertung von Stoffkombinationen. Auf dem Weg von wissenschaftlicher Theorie zur regulatorischen Praxis
Enken Hassold, Dessau

2011: Expositionsmodellierung und Standardisierung in verschiedenen Regelungsbereichen


Universität Frankfurt, 29. März 2011
Begrüßung: Walter Aulmann, Düsseldorf

1. Bewertung der Exposition am Arbeitsplatz unter REACH. Anwendung der Standardmodelle und, bei Bedarf, Einsatz von "Higher-Tier"-Modellen
Matthias Wormuth, Basel
2. Bewertung der Exposition für den Verbraucher
Gerhard Heinemeyer, Berlin
3. Metallspezifische Aspekte der Arbeitsplatzexpositionsbewertung
Rüdiger Battersby, Hannover
4. Expositionsmodellierung für Biozide
Stefan Hahn, Hannover
5. Abschätzung der Aufnahme von Bioziden über den Eintragspfad Lebensmittel
Isabel Günther, Berlin
6. Analyse und Bewertung des Verbraucherrisikos gegenüber Rückständen von Pflanzenschutzmitteln
Thomas Kuhl, Berlin
7. Expositionsmodellierung für Anwender, Arbeiter sowie Unbeteiligte (z.B. Anwohner, Spaziergänger)
Thomas Roth, Bad Kreuznach

2010: RITA (Registry of Industrial Toxicology Animal-data) Workshop


Hannover, 26. Februar 2010

HINTERGRUND

Seit Jahren arbeiten weltweit die wissenschaftlichen pathologischen Toxikologen an einer Harmonisierung der Befunderhebung. Damit möchte man sicherstellen, dass dieselben Kriterien für die Beurteilung von Strukturveränderungen angelegt werden. Solche Kriterien sind als "International classification of rodent tumours" für die Ratte und die Maus zwischen 1992 und 2001 publiziert worden. Die konsequente Anwendung dieser Kriterien wird in Zukunft die Tumordiagnostik vergleichbarer machen, jedoch nicht die Probleme lösen, die aus Grenzfällen und bestimmten Wachstumsformen der Tumoren erwachsen, die einer abweichenden Beurteilung bedürfen. Daher muss die letzte Entscheidung über die Anwendung solcher Kriterien der beurteilende Pathologe selber treffen und verantworten.

Zwischen den wissenschaftlichen Gesellschaften der toxikologischen Pathologen in Europa und der Vereinigten Staaten von Amerika bestehen vielfältige Kontakte und Bestrebungen, die Harmonisierung auch für nicht proliferative Veränderungen voranzubringen und Traingskurse für toxikologische Pathologen anzubieten, um gleiches Wissen und Erfahrungen aufzubauen und zu fördern. Ein gutes Beispiel für eine international erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Ziel der Harmonisierung ist die Etablierung gemeinsamer Empfehlungen für die Organ- und Gewebeentnahme bei Tierversuchen und die Herstellung von Präparaten mit vergleichbaren Schnittebenen, die federführend von der "Registry of Industrial Toxicology Animal Data (RITA)" betrieben wurden. (Auszug aus Regulatorische Toxikologie: Gesundheitsschutz, Umweltschutz, Verbraucherschutz Von Franz-Xaver Reichl, Michael Schwenk Veröffentlicht von Springer, 2004 ISBN 354000985X)

2009 (1): PB-TK modelling


Advanced course
Mainz, 9. März 2009

1. Biologische Grundlagen des physiologisch basierten Modellings
Ursula Gundert-Remy, Berlin
2.Komponenten eines physiologisch basierten kinetischen Modells
Ursula Gundert-Remy, Berlin
3. Work in progress: The case of bisphenol A
Ursula Gundert-Remy, Berlin
4. Physiologically-based modelling: Mathematical background and good modelling practise
Wilhelm Huisinga, Hamilton Institute
5. Inhalative Exposition
György A. Csanády, München
6. PBTK Modelle: Dermale vs. orale Exposition & Spezielle Subpopulation
Hans Mielke, Berlin

2009 (2): Schwellenwerte für kanzerogene Stoffe


Minisymposium: Einbeziehung des mode of action in die Einstufung
Mainz, 12. März 2009

1. Einführung
Werner Lilienblum, Hannover
2. MAK Kanzerogeneinstufung
Andrea Hartwig, Berlin
3. Berücksichtigung des Mode of Action bei Grenzwertvorschlägen des UA III
Gisela Degen, Dortmund
4. Classification of Carcinogens: Aspects of the "Mode of Action" for genotoxic substances
Günter Speit, Ulm
5. NOEL für genotoxische Kanzerogene?
Helmut Greim, München

2008 (1): Aktuelle Methodenentwicklungen in der Reproduktionstoxikologie


Advanced Course
Mainz, 10. März 2008

2008 (2): BfR/DGT Herbstworkshop in Berlin: Extrapolationsmöglichkeiten von in-vitro-Daten auf die in-vivo Situation


Workshop
Berlin, 14. Oktober 2008

1. Begrüßung
Richard Vogel, Berlin
2. Einführung
Walter Aulmann, Zürich
3. Das equivalent exposure Konzept
Michael Gülden, Kiel
4. Können menschliche 3D Hautmodelle zur toxikologischen Dosimetrie beitragen?
Manfred Liebsch, Berlin
5. Dosis-Toxizität-Beziehungen von Fremdstoffen auf Lungenzellen: in vitro versus in vivo.
Jürgen Pauluhn, Wuppertal
6. Dosis-Toxizität-Beziehungen von Fremdstoffen auf Lungenzellen: in vitro versus in vivo.
Michaela Aufderheide, Hannover

2007 (1): The Acute Reference Dose (ARfD)


Workshop
Mainz, 12. März 2007

2007 (2): Neue Konzepte zur Gefahren - und Risikobewertung der Kontaktallergie


Advanced Course
Mainz, 12. März 2007

2006 (1): Das "Threshold of Toxicological Concern" Prinzip und andere Abschneidekonzepte zur Definition toxikologisch relevanter Humanexpositionen


Advanced Course
3. April 2006

1. Begrüßung und Einführung
Walter Aulmann, Düsseldorf
2. The TTC concept - application in the food area and possible applications to other sectors of health risk assessment
Robert Kroes, Utrecht
3. Meta-analytical derivation of a threshold for the inhalation route
Ulrich Föst, Dortmund
4. EFSA Scientific Committee: a harmonisedapproach for risk assessment of compounds which are both genotoxicand carcinogenic
Helmut Greim, München
5. The TTC approach for genotoxicimpurities in pharmaceuticals
Andreas Czich, Hattersheim

2006 (2): Inhalationstoxikologie - Methoden und Risikoabschätzung


Workshop
Hannover, 9. November 2006

1. Vorstellung der FhG und des Fh- ITEM
Uwe Heinrich, Hannover
2. Physikalische Interaktion von Partikeln mit dem Respirationstrakt
Wolfgang Koch, Hannover
3. Die Bedeutung der alveolären Clearance für die Partikeltoxikologie
Hartwig Muhle, Hannover
4. Lungentumoren durch schwerlösliche Stäube
Uwe Heinrich, Hannover
5. Foschungsansätze in der klinische Inhalation
Jens Hohlfeld & Norbert Krug, Hannover

2005 (1): QSAR in der Toxikologie


Advanced Course
Mainz, März 2005

1. Neue Entwicklungen bei REACH
Walter Aulmann, Düsseldorf

2005 (2): Präklinische Entwicklung und klinische Erprobung von Biopharmazeutika


1. Drug Development - A Multidisciplinary Process
Ulf Preuschoff, Hannover
2. Teststrategien für NBEs
Friedrich von Landenberg, Darmstadt
3. Anwendung der BIAcore-Technologie in der pharmazeutisch-biotechnologischen Industrie
Matthias Kania, Laupheim
4. Bispecific T cell engagers: Mode of action and in vivo efficacy
Mathias Locher, München
5. 1D09C3: Humaner Anti MHC Klasse II Antikörper. Beispiel einer erfolgreichen Entwicklung in die Phase I
Benno Rattel, München
6. Regulatory Requirements in the EU and the US for Similar Biological Medicinal Products
Adriaan Fruijtier, Gräfelfing

2004-1998

  • Oktober 2004, Düsseldorf; Workshop: Expositionsabschätzung, Beziehung zu REACH
  • März 2004, Mainz; Minisymposium: Aussagekraft epidemiologischer Studien für die Toxikologie
  • März 2004, Mainz; Advanced Course: Testmethoden ohne Tierversuche
  • November 2003, München; C-Waffen, medizinische und regulatorische Aspekte
  • März 2003, Risikokommission und Risikoabschätzung für Acrylamid
  • Oktober 2002, Neu aufkommende Testmethoden und ihre Auswirkung auf die Reg. Toxikologie
  • März 2002, Mainz; AEGL-Werte und Chemische Kampfstoffe
  • Oktober 2001, Ludwigshafen; Kinder als empfindliche Gruppe in der Toxikologie
  • März 2001, Mainz; EU-Weißbuch: Strategies on a future of Chemicals Policy
  • September 2000, Berlin; Statistische Probleme bei der Risikobeurteilung von Schadstoffen
  • März 2000, Mainz; Aktuelle Konzepte für Sicherheitsfaktoren
  • September 1999, Wuppertal; Analyse von Originaldaten in der Toxikologie
  • März 1999, Mainz; Methoden der Risikoabschätzung
  • Oktober 1998, Hannover; Das MOS-Konzept

Stellenangebote

Interessante Stellenangebote finden Sie unter folgendem Link: www.toxikologie.de/...

Sonderheft "Human Biomonitoring 2016" erschienen

Das Sonderheft "Human Biomonitoring 2016", Volume 220/2 Part A der Zeitschrift International Journal of Hygiene and Environmental Health ist erschienen. Insgesamt 34 Beiträge stellen den aktuellen Stand des weltweiten Human-Biomonitorings (HBM) dar.

Das Sonderheft wurde im Nachgang zur 2. Internationalen Human-Biomonitoring Konferenz, Berlin 2016, zusammengestellt, die unter dem Motto "Wissenschaft und Politik für eine gesunde Zukunft" gemeinsam vom Umweltbundesamt und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit durchgeführt wurde.

Alle Artikel sind ein Jahr im Open-Access online frei verfügbar: www.sciencedirect.com/...

Poster der GT auf der SOT-Tagung 2017

Society of Toxicology 56th Annual Meeting and ToxExpo, March 12–16, 2017, in Baltimore, Maryland
Poster

Expertinnen und Experten zum Schutz von Versuchstieren gesucht

Der Nationale Ausschuss Tierschutzgesetz (TierSchG) des BfR baut einen ehrenamtlich arbeitenden Expertenpool auf.

Weiterführende Informationen finden sich unter:
www.dgpt-online.de/...

Poster der GT auf der SOT-Tagung 2016

Society of Toxicology 55th Annual Meeting and ToxExpo, March 13–17, 2016, in New Orleans
Poster

Wissenschafltiche Ausarbeitung

Arsen in Lebensmitteln und in Trinkwasser
Positionspapier

Pressemitteilung

Toxikologen warnen: Gesundheits- und Umweltschutz in Gefahr; Fachgesellschaft beklagt Mangel an Ausbildungsplätzen
PDToxGes2015.pdf

Wissenschafltiche Ausarbeitung

Toxikologie in Deutschland 2015
Positionspapier

Positionspapier des Arbeitskreises zum Humanbiomonitoring


Humanbiomonitoring.pdf