Anna Zimnol

DGPT-Posterpreis 2013 für Anna Zimnol

Das Renin-Angiotensin-System (RAS) nimmt bei der Blutdruckregulation und der Aufrechterhaltung des Wasser- und Elektrolythaushaltes eine Schlüsselrolle ein. Das aktive Hormon des RAS, Angiotensin II, führt in höheren Konzentrationen zu Gefäßverengungen, oxidativem Stress und zu erhöhtem Blutdruck. Patienten mit Bluthochdruck haben zudem ein erhöhtes Krebs-Risiko, vor allem eine erhöhte Nierenzell-karzinominzidenz. In vivo konnten wir bereits zeigen, dass Ang II über den Angiotensin II-Typ1- (AT1) Rezeptor zu einer Erhöhung des Blutdrucks und zu DNA-Schäden in Niere und Herz führt.

In dieser Arbeit wurde nun die Rolle des AT1-Rezeptors genauer untersucht. Dazu wurden C57BL/6J (WT) und Mäuse, denen eine der 2 AT1-Rezeptor-Subtypen der Maus, AT1a, fehlt (AT1a-KO) mit osmotischen Mini-Pumpen ausgestattet, welche Ang II in einer Konzentration von 600 ng/kg *min über 28 Tage abgaben. Zusätzlich wurde einer WT-Gruppe der AT1-Rezeptor-Antagonist Candesartan (7 mg/kg *d) über das Trinkwasser verabreicht.

In WT-Mäusen induzierte Ang II Bluthochdruck, die Nierenfunktion war vermindert und das Auftreten reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) in der Niere erhöht. Genomische Schäden, wie Einzel-und Doppelstrangbrüche waren in dieser Gruppe ebenfalls vermehrt vorhanden.

Diese durch Ang II ausgelösten Effekte konnten durch die gleichzeitige Gabe des AT1a und b-Rezeptor-Antagonisten Candesartan auf Kontrollniveau gebracht werden.

Mit Ang II behandelte AT1a-KO-Mäuse hingegen, hatten einen normalen systolischen Blutdruck und eine unbeeinträchtigte Nierenfunktion. Jedoch führte Ang II in dieser Gruppe zu einem signifikanten Anstieg an ROS, wie auch zu einer signifikanten Induktion von DNA-Doppelstrangbrüchen.

Unsere Ergebnisse zeigen deutlich, dass die Ang II-induzierte ROS-Produktion und die Induktion von Doppelstrangbrüchen blutdruckunabhängig sind. Der hierfür verantwortliche Rezeptor scheint demzufolge nach der AT1b-Rezeptor zu sein, da eine Blockade der beiden Subtypen (AT1a und AT1b) mit Candesartan zu einer vollständigen Verhinderung der schädlichen Wirkung durch Ang II führte.

Lebenslauf

Stellenangebote

Interessante Stellenangebote finden Sie unter folgendem Link: www.toxikologie.de/...

Siegfried G. Schäfer - Die Dosis macht das Gift

Diese Erkenntnis des Theophrastus Bombast von Hohenheim, besser bekannt unter dem Namen „Paracelsus“, führte im 16. Jahrhundert zu tiefgreifenden Veränderungen in der Medizin, da man seinerzeit auf den Einsatz von Naturstoffen – überwiegend auf pflanzlicher Basis – angewiesen war. Und bis heute lässt sich die Frage: „Welche Pflanze ist eine Heilpflanze und welche ist giftig?“ nicht immer leicht und eindeutig beantworten. Genau dort setzt Siegfried G. Schäfer, promovierter Pharmakologe und Toxikologe, mit diesem Buch an: Angereichert mit zahlreichen Anekdoten, nimmt er vom „Alpenveilchen“ bis zur „Zaunrübe“ 31 Pflanzen genau unter die Lupe, beschreibt sie mit allen Inhaltsstoffen und deren Wirkung und lässt die Leserschaft an vielfältigen historischen Beobachtungen teilhaben.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.quelle-meyer.de/...

Karsten Strey - Die Welt der Gifte

Egal, ob in der Haut des südamerikanischen Pfeilgiftfrosches, in der Tabakpflanze oder gar im Kochsalz in der Küche: Überall sind Stoffe mit Giftpotential vorhanden. Wie vor fast 500 Jahren gilt immer noch, dass die Dosis das Gift macht.

Diese 3. aktualisierte Auflage der Welt der Gifte klärt die Frage, ob es den perfekten Mord gibt und führt einmal quer durch die gesamte Chemie. Dabei werden auch so unterschiedliche Sachen wie die Bekämpfung der Corona-Pandemie durch Virustatika, die Rolle des Kohlendioxids beim Klimawandel oder Aspekte der Astrotoxikologie behandelt. Anhand der aus den LD50-Werten logarithmisch abgeleiteten pLD-Werte und der Gifte-Skala werden verschiedenste Gifte in ihrer Gefährlichkeit leicht vergleichbar gemacht.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.lehmanns.de/...

Kommentieren Sie die vorläufigen Ergebnisse von Priscus 2.0

Sie können die Ergebnisse der Delphi-Befragung einsehen: PIMs, nicht-PIMs und Wirkstoffe, die nicht eindeutig bewertet werden konnten. Bis zum 04.04.2021 steht Ihnen ein Kontaktformular für Rückmeldungen zur Verfügung.

Für weitere Informationen nutzen Sie bitte den folgenden Link: www.priscus2-0.de/...

GT AK Inhalationstoxikologie:

Fasern aus Einwegmasken weitgehend unbedenklich - Infektionsschutz überwiegt mögliche Risiken bei weitem.

www.zdf.de/...

100 Jahre DGPT

Broschüre zum 100 Jährigen Bestehen der DPGT

100Jahre-DGPT.pdf

DFG: Neues toxikologisches Graduiertenkolleg an der HHU

Wie antworten menschliche Stammzellen und Vorläuferzellen mit Stammzelleigenschaften auf Schäden durch chemische Stoffe, die Änderungen im genetischen Material auslösen? Diese Frage erforscht das Graduiertenkolleg (GRK) „Einfluss von Genotoxinen auf die Differenzierungseffizienz muriner und humaner Stamm- und Progenitorzellen sowie die Funktionalität von daraus abgeleiteten differenzierten Zelltypen".

Pressemitteilung

Graduiertenkollegs 2578

IfADo liefert wegweisende Einblicke in die Funktionsweise der Leber

Mitteilung zur Veröffetnlichung Vartak, N. et al.: Intravital dynamic and correlative imaging reveals diffusion-dominated canalicular and flow-augmented ductular bile flux. Hepatology 2020. doi: 10.1002/hep.31422.

PM_Leberfunktionen.pdf

Übersichtsstudie zu gesundheitlichen Risiken des Frackings

PM_Fracking.pdf

Poster der GT auf der SOT-Tagung 2020

Society of Toxicology 59th Annual Meeting and ToxExpo, March 15–19, 2020, at Anaheim Convention Center, Anaheim, California, United States of America.
Poster

Toxikologie - 4. völlig neu bearbeitete Auflage

Dieses Standardwerk gibt kompetent und umfassend Antworten auf die wichtigen toxikologischen Fragen unserer Zeit.

Die vorliegende Auflage wurde vollständig neu gestaltet und aktualisiert, einige Kapitel wurden komplett neu geschrieben.

Das Buch ist unentbehrlich für alle, die wissenschaftlich fundierte, objektive Antworten in allen Bereichen der Toxikologie und des Umwelt- und Verbraucherschutzes geben wollen. Es liefert eine breite wissenschaftliche Basis für den Berufsalltag in Klinik, Forschung, Wirtschaft und Politik sowie für die Aus- und Weiterbildung.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.deutscher-apotheker-verlag.de

Neues Bulletin zur Arzneimittelsicherheit erschienen (Ausgabe 1/2020)

Informationen aus BfArM und PEI

Prävention und Management immunologischer Nebenwirkungen bei innovativen Therapieansätzen

im Rahmen des 4th German Pharm-Tox Summits in Stuttgart.

Zusammenfassung des Symposiums als PDF

Stellungnahme der Beratungskommission

Der aktuelle NO2-Grenzwert, im Zusammenhang mit Fahrverboten, ist wissenschaftlich plausibel.

Weitere Informationen finden Sie unter www.toxikologie.de/...

Positionspapier des Arbeitskreises zum Humanbiomonitoring


Humanbiomonitoring.pdf