Jörg Fahrer

Young Scientist Toxicology Merck Award 2011 für Jörg Fahrer

Dr. Jörg Fahrer aus der Arbeitsgruppe von Professor Dr. Holger Barth am Institut für Pharmakologie und Toxikologie des Universitätsklinikums Ulms (Ärztlicher Direktor Professor Dr. Peter Gierschik) wurde im Rahmen der 77. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie (DGPT) in Frankfurt mit dem Toxikologie-Nachwuchspreis 2011, dem „Young Scientist Toxicology Award“ ausgezeichnet. Der Preis wird von der Firma Merck KGaA gestiftet.

Jörg Fahrer erhielt diesen Preis für seine Arbeiten zur Entwicklung neuartiger molekularer Transportsysteme auf der Basis genetisch veränderter Bakterientoxine. Die Ulmer Arbeitsgruppe kann ihre biotechnologisch hergestellten Transporter nutzen, um damit erfolgreich pharmakologisch wirksame Moleküle in menschliche Zellen, beispielsweise Tumorzellen, zu transportieren. Daher sind solche Systeme nicht nur attraktive molekulare Werkzeuge in der pharmakologischen und zellbiologischen Forschung, sondern könnten auch Grundlage für die Entwicklung zukünftiger Medikamente sein.

Lebenslauf

Alexander Lang

Young Scientist Toxicology Merck Award 2011 für Alexander Lang

Dr. Alexander Lang erhielt den Young Scientist Toxicology Award für seine Arbeit über die Toxinkomplexe der Photorhabdus luminescens, eines insektenpathogenen Enterobakteriums. Die beiden untersuchten Toxin-Komplexe wirken synergistisch und führen zu einer Hemmung der Funktion von Immunzellen. Interessanterweise sind die Photorhabdus Toxin-Komplexe nicht nur für Insekten, sondern auch für Säugerzellen hoch toxisch. Bei seinen Untersuchungen zeigte sich, dass die enzymatische Aktivität in den C-Komponenten der Toxin-Komplexe lokalisiert ist. Die erste von Dr. Lang untersuchte C-Komponente, TccC3, wirkt direkt auf das Aktinzytoskelett. Dieses Toxin ADP-ribosyliert Aktin, wodurch es zu einer sehr starken Polymerisation kommt. Dies ist von besonderer Bedeutung, da alle bisher bekannten Aktin-ADP-ribosylierenden Toxine zu einer Depolymerisation führen. Außerdem konnte er zeigen, dass die ADP-Ribosylierung von Aktin durch das Photorhabdus Toxin zu einer Verdrängung eines wichtigen Aktin-bindenden Faktors (Thymosin-β4) führt, der die Aktin-Polymerisation normalerweise hemmt. Bei der zweiten von der Arbeitsgruppe untersuchten C-Komponente, TccC5, konnten sie zeigen, dass diese Rho GTPasen modifiziert, die ebenfalls durch ADP-Ribosylierung modifiziert werden. Dadurch sind die Rho GTPasen permanent aktiv, was somit auch zu einer Polymerisation von Aktin führt.

Somit konnte durch die Untersuchungen der molekulare Mechanismus sowie die biologische Bedeutung dieser neuen Toxinfamilie geklärt werden.

Lebenslauf

Stellenangebote

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Siegfried G. Schäfer - Die Dosis macht das Gift

Diese Erkenntnis des Theophrastus Bombast von Hohenheim, besser bekannt unter dem Namen „Paracelsus“, führte im 16. Jahrhundert zu tiefgreifenden Veränderungen in der Medizin, da man seinerzeit auf den Einsatz von Naturstoffen – überwiegend auf pflanzlicher Basis – angewiesen war. Und bis heute lässt sich die Frage: „Welche Pflanze ist eine Heilpflanze und welche ist giftig?“ nicht immer leicht und eindeutig beantworten. Genau dort setzt Siegfried G. Schäfer, promovierter Pharmakologe und Toxikologe, mit diesem Buch an: Angereichert mit zahlreichen Anekdoten, nimmt er vom „Alpenveilchen“ bis zur „Zaunrübe“ 31 Pflanzen genau unter die Lupe, beschreibt sie mit allen Inhaltsstoffen und deren Wirkung und lässt die Leserschaft an vielfältigen historischen Beobachtungen teilhaben.

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Karsten Strey - Die Welt der Gifte

Egal, ob in der Haut des südamerikanischen Pfeilgiftfrosches, in der Tabakpflanze oder gar im Kochsalz in der Küche: Überall sind Stoffe mit Giftpotential vorhanden. Wie vor fast 500 Jahren gilt immer noch, dass die Dosis das Gift macht.

Diese 3. aktualisierte Auflage der Welt der Gifte klärt die Frage, ob es den perfekten Mord gibt und führt einmal quer durch die gesamte Chemie. Dabei werden auch so unterschiedliche Sachen wie die Bekämpfung der Corona-Pandemie durch Virustatika, die Rolle des Kohlendioxids beim Klimawandel oder Aspekte der Astrotoxikologie behandelt. Anhand der aus den LD50-Werten logarithmisch abgeleiteten pLD-Werte und der Gifte-Skala werden verschiedenste Gifte in ihrer Gefährlichkeit leicht vergleichbar gemacht.

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Kommentieren Sie die vorläufigen Ergebnisse von Priscus 2.0

Sie können die Ergebnisse der Delphi-Befragung einsehen: PIMs, nicht-PIMs und Wirkstoffe, die nicht eindeutig bewertet werden konnten. Bis zum 04.04.2021 steht Ihnen ein Kontaktformular für Rückmeldungen zur Verfügung.

Für weitere Informationen nutzen Sie bitte den folgenden Link: www.priscus2-0.de/...

GT AK Inhalationstoxikologie:

Fasern aus Einwegmasken weitgehend unbedenklich - Infektionsschutz überwiegt mögliche Risiken bei weitem.

www.zdf.de/...

100 Jahre DGPT

Broschüre zum 100 Jährigen Bestehen der DPGT

100Jahre-DGPT.pdf

DFG: Neues toxikologisches Graduiertenkolleg an der HHU

Wie antworten menschliche Stammzellen und Vorläuferzellen mit Stammzelleigenschaften auf Schäden durch chemische Stoffe, die Änderungen im genetischen Material auslösen? Diese Frage erforscht das Graduiertenkolleg (GRK) „Einfluss von Genotoxinen auf die Differenzierungseffizienz muriner und humaner Stamm- und Progenitorzellen sowie die Funktionalität von daraus abgeleiteten differenzierten Zelltypen".

Pressemitteilung

Graduiertenkollegs 2578

IfADo liefert wegweisende Einblicke in die Funktionsweise der Leber

Mitteilung zur Veröffetnlichung Vartak, N. et al.: Intravital dynamic and correlative imaging reveals diffusion-dominated canalicular and flow-augmented ductular bile flux. Hepatology 2020. doi: 10.1002/hep.31422.

PM_Leberfunktionen.pdf

Übersichtsstudie zu gesundheitlichen Risiken des Frackings

PM_Fracking.pdf

Poster der GT auf der SOT-Tagung 2020

Society of Toxicology 59th Annual Meeting and ToxExpo, March 15–19, 2020, at Anaheim Convention Center, Anaheim, California, United States of America.
Poster

Toxikologie - 4. völlig neu bearbeitete Auflage

Dieses Standardwerk gibt kompetent und umfassend Antworten auf die wichtigen toxikologischen Fragen unserer Zeit.

Die vorliegende Auflage wurde vollständig neu gestaltet und aktualisiert, einige Kapitel wurden komplett neu geschrieben.

Das Buch ist unentbehrlich für alle, die wissenschaftlich fundierte, objektive Antworten in allen Bereichen der Toxikologie und des Umwelt- und Verbraucherschutzes geben wollen. Es liefert eine breite wissenschaftliche Basis für den Berufsalltag in Klinik, Forschung, Wirtschaft und Politik sowie für die Aus- und Weiterbildung.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.deutscher-apotheker-verlag.de

Neues Bulletin zur Arzneimittelsicherheit erschienen (Ausgabe 1/2020)

Informationen aus BfArM und PEI

Prävention und Management immunologischer Nebenwirkungen bei innovativen Therapieansätzen

im Rahmen des 4th German Pharm-Tox Summits in Stuttgart.

Zusammenfassung des Symposiums als PDF

Stellungnahme der Beratungskommission

Der aktuelle NO2-Grenzwert, im Zusammenhang mit Fahrverboten, ist wissenschaftlich plausibel.

Weitere Informationen finden Sie unter www.toxikologie.de/...

Positionspapier des Arbeitskreises zum Humanbiomonitoring


Humanbiomonitoring.pdf