Panagiotis Papatheodorou

Sanofi-Aventis-Preis (Poster) 2010 für Panagiotis Papatheodorou

Dr. Panagiotis Papatheodorou aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Dr. Klaus Aktories vom Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg wird mit dem Sanofi-Aventis-Preis 2010 für das Poster „Clathrin-abhängige Aufnahme der clostridialen glucosylierenden Toxine“ (C. Zamboglou, S. Genisyuerek, G. Guttenberg, S. Hornei, K. Aktories und P. Papatheodorou) ausgezeichnet.

Die Autoren untersuchten die zellulären Aufnahmemechanismen von clostridialen glucosylie-renden Toxinen, zu denen Clostridium difficile Toxin A und Toxin B gehören, welche die Krankheiten Clostridium difficile-assoziierte Diarrhö (CDAD) und pseudomembranöser Kolitis beim Menschen auslösen. In dem Posterbeitrag stellen die Autoren grundlegende Erkenntnisse zur Aufnahme dieser Toxine vor und zeigen, dass die Toxine im Wesentlichen den Clathrin-abhängigen Endozytoseweg als Eintrittspforte in die Zelle nutzen. Die Beweisführung gelang durch pharmakologische Inhibitoren, die selektiv die Clathrin-abhängige Aufnahme inhibieren, siRNA-vermitteltem knockdown von Clathrin und Expression einer dominant-negativen Form von Eps15, einem essentiellem Adaptorprotein der Clathrin-vermittelten Endozytose. Zytopathische Effekte, die durch die Toxine an kultivierten Zellen ausgelöst werden, konnten unter Einsatz der erwähnten Methoden erheblich reduziert werden. Eine solche Hemmung konnte nicht bei Inhibierung der Caveolin-abhängigen Endozytose mittels Expression einer dominant-negativen Form von Caveolin-1 oder der Zerstörung von lipid rafts, speziellen Arealen der Plasmamembran, die für die Caveolin-vermittelten Aufnahme notwendig sind, beobachtet werden.

Das Verständnis der Aufnahme bakterieller Toxine ist von Bedeutung für die Entwicklung neuer Therapieansätze gegen Erkrankungen, die durch solche Toxine verursacht werden, da die selektive Hemmung der Toxinaufnahme eine neue Möglichkeit der therapeutischen Intervention darstellen kann.

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Poster der GT auf der SOT-Tagung 2019

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Poster

DFG bewilligt Sonderforschungsbereich zum Thema DNA-Reparatur und Genomstabilität

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Positionspapier des Arbeitskreises zum Humanbiomonitoring


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