Anna Eckers und Lars Oliver Klotz

Sanofi-Aventis-Preis (Kurzvortrag) 2008 für Anna Eckers und Lars Oliver Klotz

Insulinmimetische Aktivierung zellulärer Signalprozesse durch Schwermetallstress.

Zu den Mechanismen der zytotoxischen Wirkung von Übergangsmetallionen gehören die Hemmung von Enzymen durch Metallionenbindung, die Verdrängung essentieller Metallionen aus für die Funktion von Proteinen wichtigen Positionen, sowie im Falle redoxaktiver Metallionen (Fe, Cu) die Bildung reaktiver Sauerstoffspezies, die zur oxidativen Zerstörung zellulärer Bestandteile beitragen können.

Die von Lars-Oliver Klotz (Ko-Autoren: Anna Eckers, Philippe-Walter, Andreas Barthel und Andreas Kampkötter) auf der diesjährigen Frühjahrstagung der DGPT vorgestellte Arbeit zeigt auf, dass bereits subzytotoxische Metallionenkonzentrationen Zellen zum Problem werden können, indem sie - in Abwesenheit natürlicher Liganden und Stimulatoren in zelluläre Signalnetzwerke eingreifen. Als eine insbesondere durch Belastung von Zellen mit Kupfer- oder Zinkionen stimulierte Signalkaskade fand sich die klassischerweise durch Insulin erwirkte Phosphoinositid 3‘-Kinase (PI3K)-abhängige Aktivierung der Serin-/Threonin- Kinase Akt. Die durch Metallionen hervorgerufene Aktivierung dieser Kinase wirkt sich wieder analog zur Wirkung von Insulin auf die Signalkaskade auf die subzelluläre Lokalisation und Aktivität von Transkriptionsfaktoren der FoxO-Familie aus: Belastung menschlicher Hepatomzellen mit Kupfer- oder Zinkionen verursacht einen Kernexport des Transkriptionsfaktors FoxO1a, der mit einer Abnahme der transkriptionssteigernden Aktivität von FoxO1a einhergeht, wie in Reportergentests mit Promotorkonstrukten von FoxO-Zielgenen gezeigt werden konnte.

Die Bildung reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) unter Belastung mit Metallionen konnte als Mechanismus der Initiation der insulinartigen Signaltransduktion ausgeschlossen werden, so dass die Autoren die Stimulation der PI3K-abhängigen Kaskade durch die mit Thiolen interagierenden Kupfer- und Zinkionen auf die Interaktion der Metallionen mit thiolhaltigen Signalproteinen zurückführen, deren Identifikation nunmehr ansteht.

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Wie antworten menschliche Stammzellen und Vorläuferzellen mit Stammzelleigenschaften auf Schäden durch chemische Stoffe, die Änderungen im genetischen Material auslösen? Diese Frage erforscht das Graduiertenkolleg (GRK) „Einfluss von Genotoxinen auf die Differenzierungseffizienz muriner und humaner Stamm- und Progenitorzellen sowie die Funktionalität von daraus abgeleiteten differenzierten Zelltypen".

Pressemitteilung

Graduiertenkollegs 2578

IfADo liefert wegweisende Einblicke in die Funktionsweise der Leber

Mitteilung zur Veröffetnlichung Vartak, N. et al.: Intravital dynamic and correlative imaging reveals diffusion-dominated canalicular and flow-augmented ductular bile flux. Hepatology 2020. doi: 10.1002/hep.31422.

PM_Leberfunktionen.pdf

Übersichtsstudie zu gesundheitlichen Risiken des Frackings

PM_Fracking.pdf

Poster der GT auf der SOT-Tagung 2020

Society of Toxicology 59th Annual Meeting and ToxExpo, March 15–19, 2020, at Anaheim Convention Center, Anaheim, California, United States of America.
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Neues Bulletin zur Arzneimittelsicherheit erschienen (Ausgabe 1/2020)

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Prävention und Management immunologischer Nebenwirkungen bei innovativen Therapieansätzen

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Der aktuelle NO2-Grenzwert, im Zusammenhang mit Fahrverboten, ist wissenschaftlich plausibel.

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Positionspapier des Arbeitskreises zum Humanbiomonitoring


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