Sanofi-Aventis-Preis (Poster) 2008 für Silvia Wagner und Wofgang Völkel

LC-MS/MS Metabonomics zur Untersuchung von Mercaptursäuremustern in Urinproben von Rauchern und Nichtrauchern

Rot- oder Weißwein? Mann oder Frau? Alt oder jung? Gesund oder krank? Raucher oder Nichtraucher? Wie diese Faktoren unseren Stoffwechsel beeinflussen wird von Silvia Wagner und Wolfgang Völkel mit Hilfe von Metabonomics-Strategien aufgeklärt. Metabonomics (meta, gr. Veränderung; nomos, gr. Gesetz), 1999 von Nicholson et al. als "the quantitative measurement of the dynamic multiparametric metabolic response of living systems to pathophysiological stimuli or genetic modification” eingeführt, kombiniert Bekanntes aus den beiden Bereichen Biostatistik und Bioanalytik.

Ziel des Projektes "Metabonomics mit Merkaptursäuren – Indikatoren für die Bildung toxischer Intermediate" stellte die Entwicklung eines nicht-invasiven Verfahrens dar, das es ermöglicht, in vivo die Belastung mit reaktiven Intermediaten (Elektrophilen) zu identifizieren und zu bewerten. Hierzu wurde eine spezifische und sensitive LC-MS Methode für das Screening von Merkaptursäuren in Humanurin entwickelt. Merkaptursäuren resultieren aus dem Detoxifizierungsprozess exogener und endogener reaktiver Verbindungen und können daher als Effekt-, Dosis- bzw. Suszeptibilitätsmarker dienen. Dieser Zusammenhang ließ eine gute Korrelation zwischen der Belastung mit Elektrophilen und den entsprechenden Merkaptursäure-Spiegeln in Humanurin vermuten. Die oxidative Schädigung des Organismus wird mit einer Reihe von Krankheitsbildern korreliert, darunter Diabetes, Parkinson, Alzheimer und Krebs. Volkskrankheiten wie Allergien, Arteriosklerose und koronare Herzerkrankungen werden ebenfalls als Folge der elektrophilen Belastung des Menschen diskutiert. Da im Menschen auf Grund unterschiedlicher Lebensmodelle und Suszeptibilitätsfaktoren (z. B. Polymorphismen der Enzymsysteme) große inter-individuelle Unterschiede in den metabolischen Signaturen erwartet wurden, zielte das Vorhaben zunächst auf die Charakterisierung des "Kontrollmenschen" ab. Vor diesem Hintergrund lautete eine Fragestellung: Lässt sich der Ansatz nutzen, Raucher von Nichtrauchern eindeutig zu trennen? In wie fern unterscheidet sich das Merkaptursäure-Profil eines Rauchers von dem eines Nichtrauchers? Sind die mit Metabonomics identifizierten Biomarker spezifisch für die Gruppe der Raucher? Die Ergebnisse dieser Studie liefern den Beweis der Nutzbarkeit des gewählten Ansatzes. Die Ergebnisse, die an Hand eines großen Kontrollkollektivs gewonnen wurden, sollen in Zukunft dazu dienen, sie mit Proben spezifisch belasteter bzw. erkrankter Personen zu vergleichen. Die identifizierten Marker sollen nach entsprechender Validierung mit einfachen Analyseverfahren bestimmbar sein und beispielsweise die frühe Diagnose einer Krankheit ermöglichen.

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Siegfried G. Schäfer - Die Dosis macht das Gift

Diese Erkenntnis des Theophrastus Bombast von Hohenheim, besser bekannt unter dem Namen „Paracelsus“, führte im 16. Jahrhundert zu tiefgreifenden Veränderungen in der Medizin, da man seinerzeit auf den Einsatz von Naturstoffen – überwiegend auf pflanzlicher Basis – angewiesen war. Und bis heute lässt sich die Frage: „Welche Pflanze ist eine Heilpflanze und welche ist giftig?“ nicht immer leicht und eindeutig beantworten. Genau dort setzt Siegfried G. Schäfer, promovierter Pharmakologe und Toxikologe, mit diesem Buch an: Angereichert mit zahlreichen Anekdoten, nimmt er vom „Alpenveilchen“ bis zur „Zaunrübe“ 31 Pflanzen genau unter die Lupe, beschreibt sie mit allen Inhaltsstoffen und deren Wirkung und lässt die Leserschaft an vielfältigen historischen Beobachtungen teilhaben.

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Kommentieren Sie die vorläufigen Ergebnisse von Priscus 2.0

Sie können die Ergebnisse der Delphi-Befragung einsehen: PIMs, nicht-PIMs und Wirkstoffe, die nicht eindeutig bewertet werden konnten. Bis zum 04.04.2021 steht Ihnen ein Kontaktformular für Rückmeldungen zur Verfügung.

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GT AK Inhalationstoxikologie:

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100 Jahre DGPT

Broschüre zum 100 Jährigen Bestehen der DPGT

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DFG: Neues toxikologisches Graduiertenkolleg an der HHU

Wie antworten menschliche Stammzellen und Vorläuferzellen mit Stammzelleigenschaften auf Schäden durch chemische Stoffe, die Änderungen im genetischen Material auslösen? Diese Frage erforscht das Graduiertenkolleg (GRK) „Einfluss von Genotoxinen auf die Differenzierungseffizienz muriner und humaner Stamm- und Progenitorzellen sowie die Funktionalität von daraus abgeleiteten differenzierten Zelltypen".

Pressemitteilung

Graduiertenkollegs 2578

IfADo liefert wegweisende Einblicke in die Funktionsweise der Leber

Mitteilung zur Veröffetnlichung Vartak, N. et al.: Intravital dynamic and correlative imaging reveals diffusion-dominated canalicular and flow-augmented ductular bile flux. Hepatology 2020. doi: 10.1002/hep.31422.

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Übersichtsstudie zu gesundheitlichen Risiken des Frackings

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Poster der GT auf der SOT-Tagung 2020

Society of Toxicology 59th Annual Meeting and ToxExpo, March 15–19, 2020, at Anaheim Convention Center, Anaheim, California, United States of America.
Poster

Toxikologie - 4. völlig neu bearbeitete Auflage

Dieses Standardwerk gibt kompetent und umfassend Antworten auf die wichtigen toxikologischen Fragen unserer Zeit.

Die vorliegende Auflage wurde vollständig neu gestaltet und aktualisiert, einige Kapitel wurden komplett neu geschrieben.

Das Buch ist unentbehrlich für alle, die wissenschaftlich fundierte, objektive Antworten in allen Bereichen der Toxikologie und des Umwelt- und Verbraucherschutzes geben wollen. Es liefert eine breite wissenschaftliche Basis für den Berufsalltag in Klinik, Forschung, Wirtschaft und Politik sowie für die Aus- und Weiterbildung.

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Neues Bulletin zur Arzneimittelsicherheit erschienen (Ausgabe 1/2020)

Informationen aus BfArM und PEI

Prävention und Management immunologischer Nebenwirkungen bei innovativen Therapieansätzen

im Rahmen des 4th German Pharm-Tox Summits in Stuttgart.

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Stellungnahme der Beratungskommission

Der aktuelle NO2-Grenzwert, im Zusammenhang mit Fahrverboten, ist wissenschaftlich plausibel.

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Positionspapier des Arbeitskreises zum Humanbiomonitoring


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