GT-Toxicology Preis 2019 für Edmund Maser

Vor kurzem lieferte Edmund Maser weltweit den ersten Beweis, dass im Meer versenkte Munition aus beiden Weltkriegen (Bomben, Minen, Torpedos) korrodiert und dabei giftige Sprengstoffe in die Meeresumwelt freisetzt [1,2]. Hierzu etablierte er mit seiner Arbeitsgruppe ein Biomonitoring mit Hilfe der Miesmuschel „Mytilus edulis“. Eine toxikologische Analyse ergab vorläufige Hinweise, dass neben einer Beeinträchtigung des marinen Ökosystems auch die Möglichkeit des Eintritts dieser toxischen und kanzerogenen Explosivstoffe in die marine Nahrungskette besteht. Mit diesem Arbeiten wurde er 2019 mit dem „Toxicology“-Preis der Deutschen Gesellschaft für Toxikologie ausgezeichnet. Insgesamt hat er mehr als 180 Originalveröffentlichungen verfasst.

[1] Strehse JS, Appel D, Geist C, Martin HJ, Maser E. Biomonitoring of 2,4,6-trinitrotoluene and degradation products in the marine environment with transplanted blue mussels (M. edulis). Toxicology 390:117-123, 2017.

[2] Appel D, Strehse JS, Martin HJ, Maser E. Bioaccumulation of 2,4,6-trinitrotoluene (TNT) and its metabolites leaking from corroded munition in transplanted blue mussels (M. edulis). Mar Pollut Bull 135:1072-1078, 2018.

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Der aktuelle NO2-Grenzwert, im Zusammenhang mit Fahrverboten, ist wissenschaftlich plausibel.

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